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Neuer Höchststand an Lebensmittelwarnungen im Jahr 2019

Man sieht sie immer wieder in Geschäften: Rückrufaktionen für Lebensmittel. Leider ist der Rückblick auf das vergangene Jahr hier keine Ausnahme.

  • Veröffentlicht am: 13.01.2020
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Die Gründe für die Warnungen reichen von harmlosen Verpackungsfehlern bis hin zu mikrobiologischen Verunreinigungen. Auf der Seite Lebensmittelwarnung.de weist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf aktuelle Rückrufaktionen hin.

In der Grafik zeigt sich, dass seit 2015 die Anzahl der veröffentlichten Warnungen kontinuierlich gestiegen ist und 2019 ein neuer Höchststand von 198 Warnungen für Lebensmittel erreicht wurde. Verteilt man dies über ein gesamtes Jahr, wird häufiger als jeden zweiten Tag eine Lebensmittelwarnung in Deutschland veröffentlicht.

Graphik, Lebensmittelwarnung, Höchststand

Gründe für Warnungen

Wirft man einen genaueren Blick auf die unterschiedlichen Gründe, aus denen Lebensmittelhersteller Rückrufaktionen verantworten müssen, zeigt sich, dass mikrobiologische Verunreinigungen und Fremdkörper die beiden Top-Gründe sind. Sie machen fast zwei Drittel (63%) der Rückrufe von 2011 bis 2018 aus.

Graphik, Lebensmittelwarnung, Warnungsgründe

Leider sind eben diese Gründe als extrem verbraucherschädlich anzusehen und daher wäre hier ein Rückgang wünschenswert. Allerdings sind sie auch im Jahr 2019 erneut die Hauptgründe für Rückrufe. Da seit 2019 auch Warnungen für kosmetische Mittel (9 Warnungen) und Bedarfsgegenstände (29 Warnungen) veröffentlicht werden, die bei den Warnungsgründen nicht separat angegeben sind und darüber hinaus die Warnungsgründe weniger detailliert erfasst werden, sind die Zahlen leider nicht mehr vergleichbar.

Graphik, Lebensmittelwarnung, Warnungsgründe

Dennoch zeigt ein Blick auf die absoluten Zahlen, dass im Jahr 2018 im Vergleich zum Gesamtdurchschnitt überdurchschnittlich häufig Grenzwertüberschreitungen (21 Fälle) in Lebensmitteln festgestellt wurden. Diese Zahl ist im Jahr 2019 erneut um 4 Fälle gestiegen. Bei mikrobiologischen Kontaminationen sind ebenfalls drei Fälle mehr zu finden und bei Fremdkörpern sogar 14. Ob dies  mit den neuen Kategorien zusammenhängt, werden die Zahlen der kommenden Jahre genauer zeigen.

Vergleich Warnungsgründe in absoluten Zahlen 2018 und 2019.

Diese Produkte sind am häufigsten von Warnungen betroffen

Nach wie vor vergleichbar ist die Statistik darüber, welche Produkte wie häufig von Lebensmittelwarnungen betroffen sind. Die Top 3 in den Jahren 2011-2018 waren Fleisch, Wild, Geflügel und Erzeugnisse daraus (145 Warnungen), Milch und Milchprodukte (120 Warnungen) und Getreide und Backwaren (93 Warnungen). Dieses Bild zeigt sich auch im Jahr 2019. Hier sind die Plätze eins bis drei in der gleichen Reihenfolge besetzt. Dies wird wenig überraschen, da vor allem der Listerien-Skandal bei einem großen Wursthersteller ein großes Medienecho fand und daher die Sensibilität der Verbraucher in Bezug auf Fleischwaren erhöht hat. Dies ist im direkten Vergleich der Jahre 2018 und 2019 sehr stark zu beobachten. Waren die Fleischwaren damals noch auf Platz zwei mit einem Anteil von 12,9%, sind sie in 2019 mit Abstand der Spitzenreiter und machen über ein Viertel der Warnungen aus.

Vergleich der Top 10 Produktkategorien für Lebensmittelwarnungen 2018 und 2019.

Warum passieren diese Dinge trotz strenger Auflagen?

Die wichtigsten Punkte bei der Lebensmittelherstellung sind Hygienemaßnahmen und die Sauberkeit der Produktionsumgebung. Diese sollen durch die EU-Verordnung zur Lebensmittelhygiene (Nr. 852/2004) und die nationale Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) sichergestellt werden. Dennoch haben viele Unternehmen Probleme  ein wirksames Hygiene- und Reinigungskonzept zu entwickeln, so dass in der Vergangenheit bei einigen Überprüfungen erschreckende Zustände festgestellt werden mussten. Neben baulichen Mängeln an den Produktionsstätten werden in Kontrollberichten auch immer wieder starke Verschmutzungen von Arbeitsgeräten, Arbeitsräumen und  Arbeitskleidung aufgeführt.

ProfilGate® ist die Lösung, um Schmutz fernzuhalten

Die beste Strategie, um seine Produktionsumgebung schmutzfrei zu halten, ist es Verunreinigungen gar nicht erst in das Gebäude zu lassen. Man sollte also möglichst an allen Zugängen Reinigungssysteme installieren, die zuverlässig Verschmutzungen entfernen. Eine hervorragende Möglichkeit bietet hier ProfilGate®. Das innovative System reinigt alleine durch das Überfahren oder Übergehen Reifen, Rollen, Räder und auch Schuhsohlen. Die patentierten Bürstenleisten arbeiten aktiv durch ihre Vorspannung und die schräge Anordnung der Borsten. So nehmen sie bis zu 80 Prozent der Schmutzanhaftungen von Reifen und Sohlen ab und das sogar rein mechanisch.
Für besonders sensible Bereiche ist die ProfilGate® aqua- Serie zu empfehlen. Die Nassreinigung mit optionaler Zugabe von Desinfektionsmittel,  ermöglicht eine noch intensivere Reinigung – perfekt für die hohen Hygieneansprüche der Lebensmittelbranche. Die mikrobielle Effektivität wurde 2019 vom Labor EBELIN in Kooperation mit der Universität Bonn untersucht und bestätigt. Das Bakterium Enterococcus faecium beispielsweise, welches analog zu Listerien eine hohe Umweltresistenz aufweist, konnte auf Rollen und Sohlen um ca. 99 % reduziert werden. Mit diesem System können Sie sowohl die mikrobiologischen Verunreinigungen als auch die Fremdkörper nachhaltig fernhalten, so dass Keimverschleppung und Kreuzkontamination aktiv bekämpft werden.

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2

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit via:
http://www.lebensmittelwarnung.de + Informationen per E-Mail

3

Graphiken: Visualisierung durch HEUTE Maschinenfabrik GmbH & Co. KG / Datengrundlage per E-Mail durch Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

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Susanne Dolassek

Team Lead Germany - Specialist Food & Beverage

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